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Stadtwappen von Buttelstedt: Auf dem Wappen und Siegel von Buttelstedt war ursprünglich der heilige Nikolaus dargestellt, der als Märtyrer und Heiliger seit dem 5. Jahrhundert in der katholischen Christenheit, insbesondere von Reisenden und Kaufleuten als Schutzheiliger angerufen wurde. So ist seine Verehrung auch in Buttelstedt eingeführt und die Stadtkirche ihm und zugleich auch dem heiligen Stephanus geweiht worden. Später ist in der bildlichen Darstellung des Schutzheiligen auf Wappen und Siegel eine Änderung eingetreten. Unter dem Schutz dieses Heiligen stellte sich auch die Gemeinde Buttelstedt, indem sie das alte Wappen und Siegel abänderte. In der bildlichen Darstellung des Laurentius (wurde hingerichtet, da er Schätze an Arme verteilte) war ein lrrtum unterlaufen, denn er war ja nicht Bischof sondern Diakon, man hätte Bischofsmütze und Stab weglassen sollen...
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| Die Kulturdenkmäler: | |||
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Menhir Vor dem Stadtrand von Buttelstedt rechts der B85 aus Richtung Kölleda steht ein besonderes Kulturdenkmal, der Menhir. Im Volksmund und in älteren Schilderungen wird er auch "Langer Stein" oder "Wetzstein" genannt. Sagen und nicht wenige Histörchen sind um ihn entstanden. Dieser senkrecht stehende, 2,80 Meter hohe, vierkantige, in einer stumpfen Spitze auslaufende, für sein Alter nur geringfügig verwitterte Muschelkalkstein, ist der schönste Menhir Thüringens, schätzungsweise 5.000 Jahre alt. Lange Zeit war unklar, ob es sich um eine Grenz- oder Wegemarke gehandelt haben könnte oder um einen Kultstein. Heute weiß man, dass es sich um einen Totenstein handelt. Ein Menhir wurde an das Kopfende eines Hünengrabes als Seelenthron gesetzt, denn man glaubte, die Seele des Verstorbenen verließ aus verschiedenen Anlässen ihr Grab, um auf dem “hohen Stein” Platz zu nehmen. Die bekannteste Sage vom Buttelstedter Menhir lautet: Zwei Riesen mähten vor Zeiten gleichzeitig Gras auf ihrem Gebiet. Da rief der Riese vom Ettersberg dem von der Finne zu: “Meine Sense ist stumpf geworden, wirf mir doch einmal deinen Wetzstein herüber”. Sogleich erfüllte der so Angerufene diesen Wunsch und warf den Stein seinem Nachbarn zu, hatte jedoch nicht mehr die Kraft, diesen Stein bis zum Ettersberg zu schleudern. Bereits bei Buttelstedt fiel der Stein zu Boden. Als Bodendenkmal steht er heute unter gesetzlichem Schutz.
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Der Drei-Feldherren-Stein Am Eingang des Friedhofs, des ehemaligen "Safrangartens", an dem die uralte Königsstraße vorbeiführte, steht ein im Jahre 1913 errichteter Sandsteinobelisk, auf dessen drei Seiten folgende Inschriften zu lesen sind: "Gustav Adolf vor der Schlacht bei Lützen - 29. Oktober 1632 Friedrich der Große vor der Schlacht bei Roßbach - 28. September bis 2. Okt. 1757 Napoleon I. nach der Schlacht bei Leipzig - 22. Okt. 1813" Das schlichte Denkmal will uns daran erinnern, dass die genannten fürstlichen Feldherren, die den Lauf der Weltgeschichte mitbestimmten, aber in besonderer Weise auch die Nichtigkeit aller Menschengröße und die Allmacht des höchsten Weltenlenkers zu fühlen bekamen, auf ihren Heereszügen auch das unscheinbare Städtchen an der Scherkonde berührt haben.
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Dingstuhl Buttelstedt wird zuerst in Güterverzeichnissen der Reichsabtei Hersfeld, die der Zeit 815 angehörten, genannt. 1052 überlies Kaiser Heinrich III. dem Bistum Naumburg Hoheitsrechte in Buttelstedt, die durch Weiterverleihung an die Landgrafen von Thüringen übergingen. Es besaß einen der vier Dingstühle der Landgrafschaft, war somit eine Gerichtsstätte des thüringischen Adels und wird in dieser Funktion 1119 erstmals als Maspe (d.h. Espe) erwähnt.
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Krämerbrücke Die Krämerbrücke war die ehemals einzige in den Ort führende Verkehrsstraße. Sie führte über einen tiefen Wassergraben. Die Straße war und ist nur einseitig bebaut. In den Häusern auf der Krämerbrücke arbeiteten und lebten einst Handwerker verschiedener Gewerke: z. B. Schuhmacher, Leineweber, Klempner, Maurer, Tischler und Fleischer. Zu den Jahrmärkten herrschte reges Markttreiben. Auch viele fremde Händler boten ihre Ware feil, denn die Handelsstraße führte dicht an Buttelstedt vorbei. Stand an Stand säumten die Krämerbrücke, daher dieser Name.
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Buttelstedts Rittergüter Die Landgrafenburg Buttelstedt und der
dazugehörige Grundbesitz soll als Lehen vergeben und noch vor
1500 geteilt worden sein. In "Aufstellungen der Rittergüter im
Herzogtum Sachsen Weimar" von 1790 und 1820 sind zwei
Buttelstedter Güter aufgeführt:
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